Studie warnt vor Gefahren im Zusammenhang mit Stammzellentherapie-Tourismus
Am 2. Mai veröffentlichte Oxford University Press eine beunruhigende neue Studie. Sie fasst neue Entwicklungen auf dem Gebiet des Stammzellentourismus zusammen. Sie liefert auch notwendige Gesundheitsinformationen, um Stammzellentouristen vor ihrer Reise zu beraten.
Die führenden Länder auf dem internationalen Stammzellentourismusmarkt sind die USA, China, Indien, Thailand und Mexiko. Die Studie zeigt jedoch, dass sich die meisten Kliniken, die Stammzellentherapien anbieten, in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen befinden. In der Regel haben die Websites dieser Kliniken nicht einmal grundlegende Gesundheitsinformationen für Reisende.
Bei Stammzellentherapien handelt es sich um regenerative Behandlungen, die angeblich Zellen verjüngen und körperliche Schäden reparieren können, die durch Krankheit oder Verschleiß verursacht wurden. Bislang gibt es auf diesem Forschungsgebiet nur relativ wenige etablierte und zugelassene Behandlungen. Außerdem sind Stammzellentherapien mit Komplikationen wie Infektionen, Abstoßung und Tumorbildung verbunden.