US-Spionagesatellitendaten stützen den interstellaren Ursprung eines Meteors von 2014
Am 15. April berichtete die New York Times über neue Entwicklungen in der Forschung zu einem Meteor aus dem Jahr 2014. Der Zeitung zufolge verglühte Anfang 2014 „ein spülmaschinengroßer Meteor“ in der Erdatmosphäre über Papua-Neuguinea. Aber es handelte sich nicht um gewöhnliches Weltraumgestein. Einige Wissenschaftler sagten, es sei der erste bekannte Meteor gewesen, der seinen Ursprung außerhalb des Sonnensystems hat.
Damals waren die Daten nicht schlüssig, und der Bericht wurde nie veröffentlicht. Einige der Daten stammten aus einer NASA-Datenbank, konnten aber nicht verifiziert werden. Die Daten wurden nur teilweise veröffentlicht, da sie von US-Spionagesatelliten stammten. Eine vollständige Offenlegung der Daten könnte Aufschluss darüber geben, wie das Militär Raketenstarts verfolgt.
Letzten Monat veröffentlichte das US Space Kommando ein Memo an die NASA-Wissenschaftler mit weiteren Informationen. Darin heißt es, dass die Daten der Raketenwarnsatelliten „genau genug waren, um eine interstellare Flugbahn“ des Meteors zu bestätigen. Das Militär übergab der NASA auch Jahrzehnte gesammelter geheimer Daten über die Helligkeit von Hunderten anderer großer Meteore, die in die Atmosphä