Screen width of at least 320px is required. Screen width can be adjusted by widening your browser window or adjusting your mobile device settings. If you are on a mobile device, you can also try orienting to landscape.

7 November 2019

Episode #174

31 October 2019

Episode #173

24 October 2019

Episode #172

17 October 2019

Episode #171

10 October 2019

Episode #170

3 October 2019

Episode #169

26 September 2019

Episode #168

19 September 2019

Episode #167

12 September 2019

Episode #166

Speed 1.0x
/

Introduction

Jana: Heute ist Donnerstag, der 10. Oktober 2019.  Herzlich willkommen zu unserer wöchentlichen Ausgabe von „News in Slow German“!  Hallo liebe Hörer! Hallo Michael!
Michael: Hallo Jana! Hallo zusammen!
Jana: Im ersten Teil unseres Programms wird es, wie immer, um aktuelle Ereignisse gehen. Wir beginnen mit der Entscheidung des Weißen Hauses, US-Truppen von der syrisch-türkischen Grenze abzuziehen. Danach sprechen wir über die Pläne Madrids, die invasiven Sittiche in der Stadt „auf humane Art“ zu beseitigen. Anschließend führen wir ein Gespräch über eine neue Studie, die den Verzehr von rotem Fleisch und die möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit untersucht hat. Und zum Schluss sprechen wir über die Eröffnung eines Selfie-Museums in Wien, dessen Ziel es ist, „Kunst attraktiver zu machen“.
Michael: Selfies und Kunst! Eine interessante Kombination, Jana! Also, ich finde die Idee genial
Jana: Wirklich?!
Michael: Ich glaube, ich weiß, was du davon hältst, Jana ...
Jana: Wenn du wirklich wissen willst, was ich von diesem interessanten Thema halte, musst du dich noch einen Moment gedulden, Michael ... Jetzt geht es erst mal mit den Ankündigungen weiter. Im zweiten Teil unseres Programms wird es um die deutsche Kultur und die deutsche Sprache gehen. Im Grammatikteil besprechen wir heute die Verwendung von Verben lateinischen Ursprungs mit der Endung -ieren, und wir beenden unser Programm mit einer neuen deutschen Redewendung: „Sich pudelwohl fühlen“.
Michael: Klingt gut, Jana!  Los geht's! 
Jana: Ja, Michael! Wir beginnen mit den Nachrichten.

Trump kündigt Abzug von US-Truppen aus Syrien vor türkischer Offensive an

10 October 2019
Trump kündigt Abzug von US-Truppen aus Syrien vor türkischer Offensive an
Yasemin Yurtman Candemir / Shutterstock.com

Wie das Weiße Haus am Sonntagabend ankündigte, werden die USA ihre Truppen von der syrisch-türkischen Grenze abziehen. Der Entscheidung ging ein Telefongespräch zwischen Präsident Trump und dem türkischen Präsidenten Erdogan voraus und sie erntete heftige Kritik aus dem Pentagon und dem Außenministerium. Die europäischen Verbündeten – Großbritannien, Frankreich und Deutschland – waren nicht im Voraus über Trumps Entscheidung informiert worden.

Continue the conversation

Go further and experience the full content — and understand how German is actually used.

Continue

Already have access? Log in.

Madrid will invasive Sittichart ausrotten 

10 October 2019
Madrid will invasive Sittichart ausrotten 
Juraj Kamenicky / Shutterstock.com

Die Stadt Madrid hat Pläne für die „ethische Tötung“ und die Sterilisation der Eier des argentinischen Papageis angekündigt, der auch als Mönchsittich bekannt ist. Der Sittichbestand in Madrid ist von 1.700 Vögeln im Jahr 2005 auf schätzungsweise 12.000 im Jahr 2019 angestiegen. Der Mönchsittich ist in Spanien nicht einheimisch und ist in Madrid und anderen Teilen Spaniens zu einer Plage geworden. 

Die Befürworter der Maßnahmen sagen, dass die Vögel laut und schmutzig sind und Krankheiten wie Vogelgrippe, Salmonellenvergiftung und Papageiengrippe auf den Menschen übertragen können. Diese Vogelart bedroht außerdem die Artenvielfalt und zerstört Lebensräume, da ihre Nester bis zu 200 Kilo schwer werden können und größtenteils aus pflanzlichem Material bestehen

Die Sittiche wurden in Spanien weit verbreitet als Haustiere gehalten, bis ihr Besitz 2011 illegal wurde. Daraufhin entwickelten si

Continue the conversation

Go further and experience the full content — and understand how German is actually used.

Continue

Already have access? Log in.

Neue Studie: Rotes Fleisch ist vielleicht doch nicht gesundheitsschädlich

10 October 2019
Neue Studie: Rotes Fleisch ist vielleicht doch nicht gesundheitsschädlich

Laut einer von Wissenschaftlern der Dalhousie University und der McMaster University in Kanada durchgeführten Studie, die vor kurzem in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine veröffentlicht wurde, stellt der Verzehr von rotem Fleisch oder Fleischprodukten vielleicht ein geringeres Risiko für die menschliche Gesundheit dar, als bisher angenommen. Die kontroverse Studie lieferte keine eigenen empirischen Beweise, sondern basierte auf der Neuinterpretation bereits vorhandener Daten.


Frühere Studien hatten einen klaren Zusammenhang zwischen Darmkrebs bzw. Typ-2-Diabetes und dem Verzehr von rotem Fleisch oder Wurst hergestellt. Die aktuelle Studie arbeitete mit den gleichen Daten wie die früheren Studien, interpretierte die Ergebnisse jedoch anders. In der Studie wird postuliert, dass das Risiko für die Verbraucher gering ist und dass die Zusammenhänge zwischen dem Verzehr von rotem

Continue the conversation

Go further and experience the full content — and understand how German is actually used.

Continue

Already have access? Log in.

Neues Selfie-Museum in Wien 

10 October 2019
Neues Selfie-Museum in Wien 

Das am vergangenen Freitag eröffnete Nofilter_Museum ist die erste Ausstellung ihrer Art, die Kunst und Social Media verbindet. Sechs Monate lang bietet das Museum 24 interaktive Räume, die speziell dafür konzipiert wurden, dass Besucher ihr eigenes perfektes Selfie schießen und dieses dann auf Social Media wie Facebook, WhatsApp oder Instagram veröffentlichen können. 

Das Museum wirbt mit dem Slogan „Be part of the art“ und hat Räume mit verschiedenfarbigen Wänden, Ballgruben, Lebensmitteln aus Kunststoff, Konfetti und vielen anderen Requisiten. Nach der sechsmonatigen Laufzeit möchten die Gründer mit dem Museum durch andere Großstädte und Länder touren. 

Die Mitbegründerin des Museums Petra Scharinger räumt ein, dass der weltweite Rückgang der Besucherzahlen in Museen die Idee für die Ausstellung gab. Das Museum ist Teil eines weltweiten Trends, der sich speziell an Nutzer von Social Med

Continue the conversation

Go further and experience the full content — and understand how German is actually used.

Continue

Already have access? Log in.

Latin-Based (-ieren) Verbs: Part 1

Michael: Es häufen sich Studien, die sagen, dass zugeführte Fluoride im Trinkwasser negative Auswirkungen auf den IQ von Neugeborenen haben können. Die ganze Sache muss man vielleicht doch differenziert diskutieren.
Jana: Deutschland wird seinem Wasser nie Fluoride hinzufügen, nicht einmal, um es zu probieren. Ich kann dir garantieren, dass das nie passieren wird. Niemals.
Michael: Weil es sich im Grunde um eine Zwangsmedikation handelt, da niemand der Nutzung von Trinkwasser entgehen kann?
Jana: Das auch. Aber noch entscheidender ist, dass in deutschen Köpfen das Natürliche und Reine eine große Rolle spielt, vielleicht mehr als in allen anderen Ländern. Deutsche haben einen Horror vor künstlichen Zusatzstoffen und diese werden auch ad nauseum öffentlich diskutiert. Deswegen wird unserer Milch zum Beispiel auch kein Vitamin D zugesetzt, so wie das beispielsweise in den USA oder Kanada gemacht wird, obwohl wir das dringend bräuchten.

Continue the conversation

Go further and experience the full content — and understand how German is actually used.

Continue

Already have access? Log in.

I. Theory

German features a wide array of Latin-based verbs. These verbs tend to be recognizable to English speakers [ex: telefonieren (to talk on the phone), engagieren (to engage), arrangieren (to arrange)]. Generally, these verbs have a Germanic-based equivalent, however they often have at least a slight difference in meaning:

Telefonieren (to talk on the phone) vs. anrufen (to call)
Kapieren (to get, to understand - informal) vs. verstehen (to understand)
Informieren (to inform) vs. benachrichtigen (to notify)

II. Formation

As a reminder: -ieren verbs are fairly regular in terms of formation, with the exception of their past particle, which does not have the ge- prefix.

Wir haben das Projekt in der Sitzung diskutiert.
We discussed the project in the meeting.

Wie hat die Stadt die neue Bibliothek finanziert?
How did the city finance the new library?

III. Commonly Seen -ieren Verbs

This lesson will focus on the following -ieren verbs: diskutieren, finanzieren, passieren, and probieren.

Diskutieren

Im Unterricht haben wir heute philosophische Fragen diskutiert.
In class, we discussed philosophical questions today.

Das ist ein Thema, das der Chef mit den Mitarbeitern diskutieren wird.
This is a topic that the boss will discuss with the staff.

Finanzieren

Die Autorin hat eine Förderung beantragt, um die Übersetzung ihres Buches zu finanzieren.
The author applied for a grant to finance the translation of her book.

Das Kunstprojekt wurde von einem Philanthropen finanziert.
The art project was financed by a philanthropist.

Passieren

Note: This verb takes uses sein in the past tense.

Ich habe in der Zeitung gelesen, was in dem Land passiert war.
I read in the newspaper what had happened in the country.

Als ob das jemals passieren würde!
As if that would ever happen!

Probieren

Als ich in Thailand war, habe ich eine Menge lokaler Delikatessen probiert.
When I was in Thailand, I tried lots of local delicacies.

Mein Kollege probiert, mit Hilfe eines Computerprogramms Russisch zu lernen.
My colleague is trying to learn Russian with the help of a computer program.

Sich pudelwohl fühlen

Jana: Ich habe letztens eine sehr interessante Studie über das Leben in Deutschland gesehen.
Michael: Und worum ging es bei dieser Studie genau?
Jana: Da wurden alle 401 Landkreise in Bezug auf verschiedene Aspekte evaluiert.
Michael: Ich wusste gar nicht, dass es so viele Landkreise in Deutschland gibt. Welche Aspekte wurden denn betrachtet?
Jana: Es ging um Arbeit und Wohnen, Freizeit und Natur, Gesundheit und Sicherheit.
Michael: War das denn so etwas wie eine Rangliste, wo es sich am besten lebt?
Jana: Genau, obwohl das natürlich nur ein Durchschnitt von allen Aspekten ist, die untersucht wurden
Michael: Jetzt bin ich ja mal gespannt. Wo in Deutschland lebt es sich denn am besten? Da müssen sich die Menschen ja pudelwohl fühlen.

Continue the conversation

Go further and experience the full content — and understand how German is actually used.

Continue

Already have access? Log in.

Die Redewendung sich pudelwohl fühlen bedeutet, dass man sich sehr wohl fühlt, und dass es einem sehr gut geht. Wer sich pudelwohl fühlt, genießt das Leben und es mangelt an nichts. Es gibt nichts, was Ärger bereitet oder was einem das Leben schwer machen könnte.

Anwendung findet der Ausdruck sich pudelwohl fühlen in der deutschen Sprache sowohl in Schrift, als auch in Wort. Da er aber das Bild eines kleinen Hundes hervorruft, ist der Ausdruck eher in lockeren Situationen angebracht. In ernsten Gesprächen oder wissenschaftlichen Artikeln würde er die Seriosität ein wenig infrage stellen.

Der Pudel liebt das Wasser und wurde früher auch zur Wasserjagd eingesetzt. Er erhielt seinen Namen von seiner Lieblingsaktivität, dem „Pudeln“, was so viel bedeutet wie „im Wasser plantschen“.

Übersetzungen ins Englische für sich pudelwohl fühlen sind to feel very comfortable“, “to feel very well“, “to feel as happy as a clam“.

Beispiel 1:

Seitdem wir die neue Fußbodenheizung haben, habe ich endlich keine kalten Füße mehr und fühle mich auch im Winter pudelwohl.
Since we have the new floor heating, I haven’t had cold feet and I feel very comfortable even in the winter.

Beispiel 2:

Ich kann dir aus eigener Erfahrung berichten: Einen Monat lang keinen Alkohol, wenig Fleisch, viel Gemüse und viermal in der Woche Sport, und du fühlst dich pudelwohl.
I can speak from my own experience. One month without alcohol, little meat, lots of vegetables and physical exercise four times a week will make you feel very well.

Beispiel 3:

Ist doch klar, dass sich die Mäuse hier pudelwohl fühlen. Überall in der Wohnung liegen so viele Krümel und andere Essensreste herum, dass sogar mehrere Mäusefamilien ihr Leben davon bestreiten könnten.
It is obvious that mice are as happy as a clam in here. There are so many crumbs and other leftovers all over the apartment that even several mice families could live here very well.

Put the correct form of one of the following verbs in each of the blanks.

diskutieren (3) | finanzieren (2) | passieren (2) | probieren (4)

Anja: Hallo Stefan, es tut mir leid, dass ich dich gestern nicht treffen konnte. Es gab eine Krise im Büro. Ich habe , früher nach Hause zu kommen, habe es aber leider nicht geschafft.
Stefan: Hallo! Macht nichts. Was ist denn im Büro ?
Anja: Wir gerade ein großes Projekt -- den Bau einer neuen Bibliothek in der Stadt. Es wird 3 Millionen Euro kosten.
Stefan: Ah ok, deine Firma hat das Geld nicht zusammen, oder?
Anja: Doch, das Geld haben wir. Das Problem ist, dass der Bauunternehmer uns im Stich gelassen hat. Wir haben die ganze Woche , uns mit ihm in Verbindung zu setzen, um das Projekt zu .
Stefan: Hast du das mit deinem Chef ? Vielleicht könntet ihr , jemand anderen zu beauftragen.
Anja: Das muss ich eigentlich mit der Kreditorenbuchhaltung , weil sie diesem bestimmten Bauunternehmer schon den Antrag für das Geld bewilligt hat, das benötigt wird, um den Bau zu .
Stefan: Ich verstehe. Was , wenn der neue Antrag nicht bewilligt wird?
Anja: Dann müssen wir leider die Auflösung des Projekts mit der Gemeindeplanung .
Stefan: Die ganze Situation klingt frustrierend! Ich hoffe, dass ab jetzt alles gut läuft!


For each of the following sentences, choose the best verb.
  1. Was wir heute in dem Meeting?
    a. finanzieren
    b. diskutieren
  2. Wenn Sie Ihr ganzes Studium nicht können, bietet die Universität Möglichkeiten zur finanziellen Hilfe.
    a. finanzieren
    b. diskutieren
  3. Ich werde für dich da sein, was immer mag.
    a. diskutieren
    b. passieren
  4. Die Firma ein neues, groß angelegtes Forschungsprojekt.
    a. probiert
    b. finanziert
  5. Nachdem mein erster Versuch, das Examen zu bestehen, gescheitert war, habe ich es erneut .
    a. probiert
    b. diskutiert
  6. Das Jugendzentrum wird durch öffentliche Mittel .
    a. diskutiert
    b. finanziert
  7. Die Autobahn ist heute gesperrt. Was ist ?
    a. passiert
    b. probiert
  8. Lernen durch .
    a. probieren
    b. finanzieren
  9. Im Seminar die Studenten deutsche Literatur.
    a. passieren
    b. diskutieren
  10. Ich habe Sushi bisher noch nicht .
    a. passiert
    b. probiert