Null Emissionen bis 2050: Australisches Parlament verabschiedet Klimaschutzgesetz
Letzte Woche hat das australische Parlament ein Gesetz verabschiedet, mit dem das Land sein Versprechen einlöst, die Kohlenstoffemissionen bis 2030 um 43 % zu senken. Das Gesetz bringt Australien auch auf den Kurs, bis zum Jahr 2050 keine Emissionen mehr zu verursachen. Premierminister Anthony Albanese lobte das Klimaschutzgesetz als das Ende eines Jahrzehnts der Untätigkeit Australiens in Sachen Klimapolitik.
Australien ist einer der größten Pro-Kopf-Verursacher von Emissionen der Welt. Das neue Gesetz bringt das Land besser in Einklang mit anderen Industrieländern. Mit ihrem kurzfristigen Emissionsreduktionsziel hatte die frühere Regierung die verbündeten Länder Australiens verärgert. Das Ziel entsprach nur der Hälfte dessen, was laut dem Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen der Vereinten Nationen erforderlich ist, um die weltweite Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen.
Kritiker bemängeln jedoch, dass die Pläne der Regierung zur Erreichung des Ziels nicht detailliert genug sind. Innerhalb des Parlaments gibt es große Unterstützung für striktere Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. Viele unabhängige Politiker hatten in ihrem Wahlkampf den Klimawandel thematisiert und