Konsensbildende Gespräche synchronisieren neuronale Muster im Gehirn
Letzten Monat wurden in den PsyArXiv Preprints der Cornell University neue Forschungsergebnisse über den komplexen Prozess des Erzielens einer Einigung in Gruppen veröffentlicht. In der Studie wurde eine Methode gefunden, mit der sich besser verstehen lässt, wie eine Gruppe von Menschen zu einem Konsens kommt. Insbesondere wurde untersucht, wie sich die individuellen Gehirnwellenmuster nach solchen Diskussionen verändern.
Die Teilnehmer sahen sich Szenen aus Filmen an, die sie noch nie zuvor gesehen hatten. Dabei wurden ihre Gehirne gescannt. Anschließend beantworteten sie Fragen, gefolgt von einer Gruppendiskussion, in der sie eine gemeinsame Erklärung für die Bedeutung der Szenen finden sollten. Nach den Gesprächen wurden die Gehirne erneut gescannt, während sich die Teilnehmer noch einmal dieselben Szenen ansahen, gefolgt von anderen Szenen aus denselben Filmen.
Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass das Erreichen eines Konsenses die Gehirnmuster der Mitglieder der Gruppe synchronisiert, wenn sie über Themen, die sie diskutiert haben, oder über verwandte Themen nachdenken. Das Experiment zeigte auch, dass die individuellen Gehirne in Gruppen mit Personen, die eine starke Meinung