Italien und Spanien führen Europa aus der Rezession
Am 30. Juli veröffentlichte Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, die neuesten Daten zur Wirtschaft der EU. Im zweiten Quartal 2021 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone um 2,0 % gestiegen. Der 19 Länder umfassende Währungsraum übertraf damit die Prognose von 1,5 %. Das BIP der Europäischen Union insgesamt wuchs um 1,9 %.
Italien und Spanien trugen am meisten zum Wachstum bei. Italien ist die drittgrößte Wirtschaftsmacht in Europa, Spanien die viertgrößte. Die Wachstumszahlen in Deutschland und Frankreich waren jedoch enttäuschend. Einige kleinere Länder erholten sich sogar noch stärker. Portugals Wirtschaft wuchs um 4,9 %, Österreich um 4,3 % und Lettland verzeichnete ein Wachstum von 3,7 %.
Das Wachstum in ganz Europa ist begrüßenswert, liegt jedoch immer noch unter dem Niveau von vor der Pandemie. Es liegt auch hinter dem Wachstum zurück, das von den USA gemeldet wurde, die bereits ihre Wirtschaftsleistung von vor der Pandemie übertroffen haben.