Anzeige für „wissenschaftliche“ Partnervermittlung der Dating-Webseite eHarmony verboten
Seit gestern darf eine Dating-Webseite in Großbritannien nicht mehr behaupten, dass sie ein „wissenschaftlich begründetes System zur Partnervermittlung“ verwendet. Das Verbot wurde von der Werbeaufsichtsbehörde erlassen, die diese Behauptung als „irreführend“ bezeichnete. Seit Juli letzten Jahres veröffentlicht die Online-Partnervermittlung eHarmony in der Londoner U-Bahn die folgende Werbeanzeige: „Aus dem Weg, Schicksal! Bahn frei für die Wissenschaft, wenn es um die Liebe geht“.
eHarmony hatte argumentiert, dass dieses System zur Partnervermittlung auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiere und es im Vergleich mit einem zufallsbasierten System oder persönlichen Treffen wahrscheinlicher mache, den richtigen Partner zu finden. Die Dating-Webseite sagte, Verbraucher würden die Anzeige nicht als Garantie interpretieren, eine dauerhafte Beziehung zu finden. Die Webseite verwendet einen Algorithmus zur Partnervermittlung, der auf Daten basiert, die von mehr als 50.000 verheirateten Paaren in 23 Ländern gesammelt wurden.
Die Werbeaufsichtsbehörde hat diese Studien jedoch zurückgewiesen und erklärt, dass die Daten weder stichprobenartig noch repräsentativ seien. Die Werbeaufsichtsbehör