Donald Trump sagt geplanten Besuch in Großbritannien ab
Am vergangenen Donnerstag gab US-Präsident Donald Trump bekannt, dass er seine für Februar geplante Reise nach Großbritannien absagen werde. Trump sollte die neue US-Botschaft in Süd-London offiziell eröffnen; ein Datum hierfür stand noch nicht fest.
In einem Tweet erklärte Trump, er werde den Besuch absagen, weil er mit der Entscheidung des ehemaligen Präsidenten Barack Obama unzufrieden sei, die bisherige Botschaft „für einen Apfel und ein Ei“ zu verkaufen und eine neue Botschaft für 1 Milliarde Dollar (820 Millionen Euro) zu bauen. Die Entscheidung, die Botschaft von ihrem derzeitigen Standort im Londoner Viertel Mayfair nach weiter außerhalb zu verlegen, wurde jedoch unter Obamas Vorgänger George W. Bush getroffen. Nach Angaben von Regierungsvertretern sei die bisherige Botschaft zu klein gewesen, um notwendige Sicherheitsvorrichtungen zu installieren.
Einige Diplomaten sagen, dass der wahre Grund für die Absage des Besuches die Sorge des Weißen Hauses um Massenproteste gewesen sei, die von britischen Aktivisten angekündigt worden waren. Letztes Jahr, nachdem die britische Premierministerin Theresa May Trump zu einem Staatsbesuch eingeladen hatte, unterzeichneten 1,8 Millionen M