Wir wollen mit unserer heutigen Folge beginnen. Bei Massenschießereien in den USA wird eine bestimmte Schusswaffe häufiger verwendet als andere. Wird diese Waffe jetzt zur „National Gun of the United States“ ernannt?
Am 17. Februar wurde im US-Repräsentantenhaus ein neuer Gesetzentwurf eingebracht. Soweit alles ganz normal. Schließlich ist der US-Kongress die Legislative des amerikanischen politischen Systems.
In diesem neuen Gesetzentwurf wird vorgeschlagen, eine Waffe zu einem nationalen Symbol zu ernennen. Das klingt zwar seltsam, aber eine solche Idee kann durchaus ihre Berechtigung haben. Zum Beispiel, wenn es eine Waffe ist, die im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg benutzt wurde.
Das hier ist aber eine andere Waffe. Vier republikanische Abgeordnete schlagen vor, ein halbautomatisches Sturmgewehr vom Typ AR-15 zur „National Gun“ zu ernennen. Es ist dasselbe Gewehr, das bei den meisten Massenschießereien in den USA verwendet wird. Dasselbe Gewehr, mit dem Schüler an Grundschulen und High-Schools sowie Besucher von Kirchen, Synagogen, Supermärkten und Nachtclubs und viele andere Menschen getötet wurden.
Der Hauptsponsor dieses Gesetzentwurfs ist der Kongressabgeordnete Barry Moore aus Alabama. Zwei andere Sponsoren sind seine republikanischen Kollegen Andrew Clyde, Besitzer eines Waffengeschäfts aus Georgia, und Lauren Boebert aus Colorado. Boebert hat früher ein Restaurant mit einem Waffent
Die Weltgesundheitsorganisation und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung haben einen gemeinsamen Bericht über Gesundheit und Fitness in Europa veröffentlicht. Dem Bericht zufolge kann körperliche Aktivität die durchschnittliche Lebenserwartung erhöhen und tausende vorzeitige Todesfälle verhindern. Außerdem können dadurch jährlich Milliarden Euro an Gesundheitsausgaben eingespart werden.
Das ist nicht überraschend. Wir alle wissen, dass regelmäßige körperliche Betätigung wichtig für die körperliche und geistige Gesundheit ist. Der Bewegungsmangel in Europa ist jedoch nach wie vor hoch. Fast 50 % der EU-Bürger sagen, dass sie sich nie bewegen oder Sport treiben.
Das ist der europäische Durchschnitt. Natürlich schneiden einige Länder besser ab und andere viel schlechter. Mit 75 % ist der Anteil der Menschen, die nie Sport treiben, in Portugal am höchsten. Polen und Griechenland liegen mit 68 und 65 Prozent dicht dahinter.
Die skandinavischen Länder haben dagegen die niedrigsten Werte. Nur 8 Prozent der Finnen und 12 Prozent der Schweden sagen, dass sie nie Sport treiben. Deutschland liegt bei 32, Frankreich bei 45, Spanien bei 47 und Italien bei 56 Prozent
Am 7. Februar wurde in Spanien das sechste internationale Madrid Design Festival eröffnet. Es findet bis zum 9. April in Madrid und in Sevilla statt.
Im Rahmen des Festivals wurde der italienische Architekt Stefano Boeri mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. Damit werden Boeris produktive Karriere und seine Ideen zur Rolle der Natur in der Architektur gewürdigt.
Boeri ist berühmt für die Einbeziehung von Pflanzen in seine Architektur. Er verwendet Pflanzen als funktionale Komponenten und nicht nur als dekorative Elemente. Sie bieten eine Reihe von ökologischen Vorteilen, zum Beispiel absorbieren sie CO2.
Eines seiner berühmtesten Projekte ist der Bosco Verticale, der „Vertikale Wald“. Das sind zwei Hochhäuser in Mailand, die mit Bäumen und Pflanzen bewachsen sind. Die Hochhäuser wurden im Jahr 2014 fertiggestellt. Sie bilden die Basis für 800 Bäume, 4.500 Sträucher und 15.000 Pflanzen. Das entspricht einem Wald von 7.000 Quadratmetern. Boeri nutzt die Pflanzen in seinen Projekten, um die Luftqualität in der Umgebung zu verbessern.
Der Lifetime Achievement Award für Boeri ist wohlverdient. Seine Ideen und Methoden sind heute, angesichts der Herausforderungen des Klimawande
Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Wenn jeder in Europa nur 150 Minuten pro Woche Sport treiben würde, könnten wir 10.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr verhindern. Wir sollten uns alle mehr bewegen!
Bis zur nächsten Folge!