Papst Franziskus fordert mehr Führungsrollen für Frauen in der Katholischen Kirche
Auf dem abschließenden Gipfel der dreijährigen katholischen Weltsynode bestätigte Papst Franziskus die Notwendigkeit, Frauen Führungspositionen zu übertragen. Das Abschlussdokument ließ jedoch die Frage der Weihe von Frauen zu Diakoninnen offen, was Frustrationen über das langsame Tempo der Reform zur Folge hatte.
Trotz erheblicher Fortschritte, wie zum Beispiel der erstmaligen Aufnahme von fast 60 Frauen in die Gruppe der 368 stimmberechtigten Delegierten, bemängeln Kritiker, dass die Kirche nicht genug tut, um Gleichberechtigung zu gewährleisten. Frauen machen die Mehrheit der Kirchenbesucher aus. Sie stoßen jedoch weiterhin auf Einschränkungen, denn die katholische Lehre verwehrt ihnen die Priesterweihe.
Papst Franziskus bezeichnete den Gipfel als „Geschenk“ an die 1,4 Milliarden Katholiken in aller Welt und stellte das Engagement der Gläubigen über die traditionelle kirchliche Autoritä