Frankreich reduziert Treibhausgasemissionen um 5,8 %
Frankreich feiert eine deutliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Präsident Macron verkündete einen „beispiellosen“ Rückgang um 5,8 % im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Die offiziellen Zahlen des französischen Umweltministeriums, die letzte Woche veröffentlicht wurden, verdeutlichen die Fortschritte des Landes bei den Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel.
Experten raten jedoch zur Vorsicht und zu einer genaueren Betrachtung der Faktoren, die hinter diesem Rückgang stehen. Der Energiesektor spielte eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Emissionen. 2022 kam es in Frankreich zu größeren Abschaltungen von Kernreaktoren, was zu einem Anstieg der heimischen Gaserzeugung um 29 % führte, um dies zu kompensieren.
Durch die Wiederinbetriebnahme der Kernkraftwerke im Jahr 2023 haben sich die Emissionswerte deutlich verbessert. Der Anteil der Kernenergie am Energiemix des Landes liegt bei 65 %. Auch bei den erneuerbaren Energien hat Frankreich Fortschritte gemacht. Das Land verzeichnete den zweithöchsten Anstieg der Windenergieerzeugung in der EU. Der Anteil von Wind- und Solarenergie an der Stromerzeugung liegt jetzt bei 14 %.