Bei den British Film Awards 2024 werden auch nicht-binäre Regisseure ausgezeichnet
Am 12. Juli veröffentlichte die British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) ihr Regelwerk für die Verleihung der Filmpreise 2024. Dieser Schritt folgte auf neue Richtlinien, die von verschiedenen Branchenverbänden im Jahr 2018 im Zuge von #MeToo aufgestellt wurden.
Die neuen BAFTA-Regeln beinhalten strenge Vorgaben für die Festlegung von Richtlinien zu Mobbing, Belästigung und Nachhaltigkeit für in Großbritannien gedrehte Produktionen. Produzenten und Arbeitgeber in der Branche sind dafür verantwortlich, ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen und klare Verfahren für die Meldung von Vorfällen festzulegen.
Der BAFTA-Review zur Diversität aus dem Jahr 2020 führte zur Festlegung eines Verhältnisses von 1:1 für männliche und weibliche Regisseure in der Kategorie Beste Regie. Diese Regeln haben sich sehr positiv auf die Zahl der nominierten und ausgezeichneten Regisseurinnen ausgewirkt. Mit den neuen Regeln für die Preisverleihung wird die Geschlechterfrage noch erweitert. In der Kategorie Beste Regie 2024 werden nun auch Personen berücksichtigt, die sich als nicht-binär identifizieren.