Zwei invasive Tierarten verursachen Schäden in Milliardenhöhe
Am 28. Juli veröffentlichte die Zeitschrift Scientific Reports eine Studie über die weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen invasiver Tierarten. Die Wissenschaftler zeigten, dass Schäden in einer Höhe von über 10 Milliarden Euro von Reptilien und von über 6,3 Milliarden Euro von Amphibien verursacht wurden.
Die Wissenschaftler ermittelten zwei Arten, die mehr Schaden anrichten als alle anderen. Der Amerikanische Ochsenfrosch und die Braune Nachtbaumnatter haben seit 1986 weltweit Schäden in Höhe von fast 16 Milliarden Euro verursacht. Die Autoren hoffen, dass die Ergebnisse ihrer Studie die Behörden dazu veranlassen werden, in Zukunft mehr in die Schädlingsbekämpfung und andere Maßnahmen zur biologischen Sicherheit zu investieren.
Das meiste Geld für das Management von Amphibien floss in die Bekämpfung des Amerikanischen Ochsenfrosches in Europa. Mehr als 99 % der Gelder für das Management von Reptilien wurden ausgegeben, um Schäden zu mildern, die von der Braunen Nachtbaumnatter im Südpazifik verursacht werden.