Russland versprach vor 30 Jahren, die territoriale Integrität der Ukraine anzuerkennen
Am 21. Februar veröffentlichte die öffentliche Rundfunkanstalt NPR aus aktuellem Anlass eine Erinnerung an Ereignisse, die vor 30 Jahren stattfanden. Der Beitrag basierte auf einem Interview mit der Forscherin Mariana Budjeryn von der Harvard-Universität. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden Tausende russische Atomwaffen in der Ukraine zurückgelassen. Die Ukraine war plötzlich kurzzeitig die drittgrößte Atommacht der Welt.
Doch das Land entschied sich für eine vollständige Denuklearisierung. Im Gegenzug unterzeichneten die USA, Großbritannien und Russland 1994 ein Abkommen, das als Budapester Memorandum bekannt ist. Dieses Dokument garantierte die Sicherheit und territoriale Integrität der Ukraine als ein unabhängiger Staat. Das Abkommen wurde 2014 durch die russische Annektierung der ukrainischen Halbinsel Krim verletzt.
Am 21. Februar 2022 erkannte der russische Präsident Putin zwei von Separatisten kontrollierte Gebiete in der Ostukraine als unabhängige Staaten an. Dies ist ein weiterer eklatanter Verstoß gegen das Budapester Memorandum. Die Harvard-Forscherin sagt, dass die Welt dafür sorgen müsse, dass die Ukraine nicht an ihrer ursprünglichen Entscheidung zur Denuklea