Umweltfaktoren und soziale Faktoren können das Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen bei Neugeborenen beeinflussen
Am 2. Dezember wurden die Ergebnisse einer neuen Studie in der Zeitschrift Plos Computational Biology veröffentlicht. In dieser Studie wurden große Datensätze ausgewertet, um eine Exposition gegenüber verschiedenen chemischen Schadstoffen sowie andere Umweltfaktoren mit dem Geschlechterverhältnis von Neugeborenen zu korrelieren. Insgesamt wurden Daten von 150 Millionen Menschen in den USA und 9 Millionen in Schweden analysiert.
Die Forscher aus Chicago und Stockholm untersuchten mehr als 100 verschiedene Faktoren, die mit dem Geschlechterverhältnis zusammenhängen. Sie zeigten, dass eine Quecksilber-, Chrom- und Aluminiumbelastung mit der Geburt von mehr Jungen korrelierte. Bleibelastung hingegen erhöhte den Anteil von Mädchen. Die Nähe zur Landwirtschaft war ebenfalls ein Faktor, der möglicherweise auf die Exposition gegenüber von in der Landwirtschaft verwendeten Chemikalien zurückzuführen ist.
Darüber hinaus scheinen soziale Faktoren statistisch gesehen mit signifikanten Veränderungen des Geschlechterverhältnisses zusammenzuhängen. Zu diesen Faktoren gehören Stress durch bestimmte Ereignisse sowie Mangelsymptome wie eine hohe Anzahl von Fast-Food-Restaurants und leerstehenden Geb