Virtuelles Treffen der Präsidenten der USA und Chinas
US-Präsident Joe Biden hat am Montagabend einen virtuellen Gipfel mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping abgehalten. Mit diesem Treffen sollte sichergestellt werden, dass der angespannte Wettbewerb zwischen den beiden Ländern nicht zu einem Konflikt führt. Beide Seiten betonten die persönlichen Beziehungen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern. Der Gipfel war ein Versuch, die Spannungen zwischen den Ländern abzubauen.
Xi Jinping warnte Joe Biden, dass die Unterstützung der Unabhängigkeit Taiwans ein „Spiel mit dem Feuer“ wäre. Xi Jinping erklärte, dass China bereit sei, Maßnahmen zu ergreifen, falls Taiwan Schritte in Richtung Unabhängigkeit unternehmen sollte.
Der US-Präsident lehnt einseitige Bestrebungen zur Änderung des Status quo in Taiwan ab. Biden sprach auch die Besorgnis der USA über Menschenrechtsverletzungen in Hongkong und gegen die Uiguren an. Es war das dritte Mal seit Bidens Amtsantritt im Januar, dass die beiden Politiker miteinander gesprochen haben. Die Gespräche dauerten dreieinhalb Stunden und waren damit länger als erwartet.