Klimakonferenz in Glasgow
Am Sonntag hat in Glasgow in Schottland die UN-Klimakonferenz begonnen. Dort treffen sich die Unterzeichner des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC). Die UNFCCC-Klimarahmenkonvention wurde ursprünglich auf der Umweltkonferenz in Rio de Janeiro im Jahr 1992 unterzeichnet.
Die Klimarahmenkonvention wurde 1994 dann in einen Vertrag umgewandelt. 1997 wurde das Kyoto-Protokoll unterzeichnet. Dieses wurde später durch das Pariser Abkommen abgelöst, das 2016 in Kraft trat. 2020 hatte die Klimarahmenkonvention 197 Unterzeichner. Die Konferenz in Glasgow ist die 26. Klimakonferenz seit der ersten Konferenz in Bonn in Deutschland im Jahr 1995. Sie wird am 12. November enden.
Bereits in den ersten Tagen wurden mehrere Vereinbarungen getroffen. Die Staats- und Regierungschefs der Welt haben sich bereits darauf geeinigt, die Abholzung der Wälder bis 2030 zu beenden, und mehr als 100 Länder haben zugesagt, die Methan-Emissionen zu verringern. Am Montag kündigte Indien überraschend an, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, bis zum Jahr 2070 Klimaneutralität zu erreichen.