Die Erde nimmt beispiellose Menge an Wärme auf
Am 15. Juni veröffentlichte die Zeitschrift Geophysical Research Letters eine neue Studie zum Klimawandel, die alarmierende Erkenntnisse liefert. Die Forscher analysierten NASA-Satellitendaten, um festzustellen, wie viel Sonnenenergie in die Erdatmosphäre eintritt und sie wieder verlässt. Diese Daten wurden dann mit Daten von Bojen verglichen, die die Meerestemperaturen aufzeichnen.
Dieser Vergleich zeigte, wie viel Wärme von den Ozeanen absorbiert wird. Die Differenz zwischen der von der Erde absorbierten Wärmemenge und der in den Weltraum zurückreflektierten Menge wird als Energieungleichgewicht bezeichnet. Die neue Studie zeigt, dass sich die so von der Erde gespeicherte Wärmemenge in nur 14 Jahren verdoppelt hat.
Die Studie fand heraus, dass diese Verdopplung des Energieungleichgewichts das Ergebnis einer Zunahme von Treibhausgasen und Wasserdampf ist. Aufgrund der Eisschmelze reflektieren die Eiskappen weniger Energie ins All zurück. Die Forscher weisen aber auch auf ein natürliches Wetterphänomen im Pazifischen Ozean als einen wichtigen Faktor hin. Diese natürliche Verschiebung von einer kühlen zu einer warmen Phase erzeugt derzeit weniger Bewölkung und führt zu einer verstärkt