Staats- und Regierungschefs der G7-Länder einigen sich auf Klimawandel, Bekämpfung der Pandemie und globale Steuern
Am Sonntag beendeten die Staats- und Regierungschefs der reichsten Länder der Welt ihr erstes persönliches Treffen seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie. Das gemeinsame Kommuniqué der G7-Länder enthält Vereinbarungen zum Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie, zum Klimawandel, zur Einführung einer globalen Mindeststeuer, zu Menschenrechten und zu anderen Themen.
Das Kommuniqué fordert China auf, die Menschenrechte und Grundfreiheiten der Menschen in Xinjiang und Hongkong zu respektieren. Es sieht auch vor, „Maßnahmen gegen Zwangsarbeit in der Landwirtschaft, der Solarbranche und der Bekleidungsindustrie“ in China zu ergreifen. Die G7-Länder erklärten, sie würden Infrastrukturprojekte in Entwicklungsländern finanzieren, um dem wachsenden chinesischen Einfluss entgegenzuwirken.
Die Staats- und Regierungschefs der Industrienationen haben sich auch auf eine globale Mindeststeuer für multinationale Konzerne von mindestens 15 % geeinigt. Das Kommuniqué enthält außerdem Milliarden für die Förderung von Bildung und Ausbildung für Mädchen und Frauen sowie Investitionen in die Infrastruktur in Entwicklungsländern.