Steigende COVID-19-Zahlen: Spanien kämpft um die Rettung des Tourismus
Nach einem Anstieg der Coronavirus-Fälle in Spanien hat die britische Regierung am Montag ihre Empfehlung aktualisiert, von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Spanien abzusehen. Das betrifft auch die Balearen und die Kanarischen Inseln sowie die Regionen Katalonien und Aragonien. Reisende, die aus Spanien nach Großbritannien zurückkehren, müssen sich jetzt für 14 Tage an einer registrierten Adresse selbst in Quarantäne begeben.
Laut Reuters haben Belgien und Deutschland ähnliche Schritte unternommen und raten ihren Bürgern, nicht nach Aragonien sowie in einige andere spanische Regionen zu reisen. Diese Entscheidungen werden schwerwiegende Auswirkungen auf Spaniens Tourismusindustrie haben, die darum kämpft, die wirtschaftlich wichtige Urlaubssaison zu retten. Der Tourismus macht etwa 11 % des spanischen Bruttoinlandsprodukts aus. 2019 reisten ungefähr 18 Millionen Briten nach Spanien.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez bezeichnete die Entscheidung, eine 14-tägige Quarantäne zu verhängen, als „Fehler“, da sie für ganz Spanien und nicht nur für die einzelnen, betroffenen Regionen gelte. Andere spanische Regierungsvertreter kritisierten die Quarantänemaßnahmen G