Russland-Bericht: die britische Regierung hat die Einmischung des Kremls ignoriert
Am 21. Juni veröffentlichte der Geheimdienst- und Sicherheitsausschuss des britischen Parlaments endlich den lang erwarteten Bericht über die Einmischung der russischen Regierung in die Politik Großbritanniens. In dem Bericht heißt es, die britische Regierung habe es versäumt, die Angelegenheit ordnungsgemäß zu untersuchen, obwohl es Beweise für eine Einmischung in das schottische Unabhängigkeitsreferendum gab. Die britische Regierung wird auch beschuldigt, eine Untersuchung der Einmischung Russlands während des EU-Referendums bewusst vermieden zu haben. Der Parlamentsausschuss forderte die Regierung und die Geheimdienste zu sofortigen Maßnahmen gegen die Bedrohung auf.
Die Untersuchung des Ausschusses erstreckte sich auf eine Reihe von Themen, darunter Desinformationskampagnen, Cyberspace-Strategien und russische Auswanderer in Großbritannien. Laut dem Ausschuss ist Großbritannien für Russland eines der wichtigsten westlichen Geheimdienstziele, direkt hinter den Vereinten Nationen und den USA. Viele hochsensible Details wurden jedoch aufgrund der Befürchtung, Russland könnte sie gegen Großbritannien verwenden, nicht veröffentlicht.
Die britische Regierung lehnte die Forderung des Au