EU beschließt massives Corona-Hilfspaket
Am Dienstag einigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU nach viertägigen Verhandlungen auf ein riesiges Paket zum wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Coronavirus-bedingten Rezession. Es beinhaltet massive Zuschüsse und Anleihen, um die Auswirkungen der Pandemie in den 27 Mitgliedsländern des Bündnisses aufzufangen. Es war der längste europäische Gipfel seit 20 Jahren. Sein Ergebnis war die größte, jemals von der EU vereinbarte gemeinsame Kreditaufnahme. Die EU-Kommission wird internationale Kredite in Höhe von 750 Milliarden Euro aufnehmen und die Gelder an die Mitgliedstaaten verteilen.
Die Gespräche offenbarten eine Spaltung zwischen den vom Virus am stärksten betroffenen Ländern, wie Italien und Spanien, und den selbsternannten „Sparsamen Vier“ (Schweden, Dänemark, Österreich und den Niederlanden), die versuchten, die Höhe des Fonds zu begrenzen. Das Abkommen sieht Subventionen in Höhe von 390 Milliarden Euro für die Mitgliedsstaaten vor, wobei Italien und Spanien voraussichtlich die größten Nutznießer sein werden. Weitere 360 Milliarden Euro werden den EU-Ländern in Form von zinsgünstigen Darlehen zur Verfügung stehen.
Die Vereinbarung muss nun von den Mitgliedstaate