75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa
Der 8. Mai war der 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa. Dieser Tag, der traditionell mit Paraden gewürdigt wird, wurde dieses Jahr ganz anders gefeiert. Wegen der COVID-19-Pandemie gedachten die Staats- und Regierungschefs in London, Paris, Moskau und anderen Hauptstädten des 75. Jahrestages der Befreiung Europas von der Nazi-Herrschaft in einem kleineren Rahmen und verzichteten auf Großveranstaltungen.
Königin Elisabeth II., die damals 19 Jahre alt war, wandte sich am Freitag um 21.00 Uhr an die Briten und brachte damit die Rede in Erinnerung, die ihr Vater an jenem Tag gehalten hatte, als in Europa der Frieden einzog. Sie sagte über die Menschen von damals: „Sie haben alles riskiert, damit unsere Familien und Wohnviertel sicher sein konnten“. „Wir gedenken dieses Tages von unseren Häusern aus“, sagte die Queen, „aber unsere Straßen sind nicht leer. Sie sind angefüllt mit der Liebe und der Fürsorge, die wir füreinander empfinden.“
Der russische Präsident Wladimir Putin wollte Präsident Trump und andere führende Politiker der Welt eigentlich zu einer pompösen Gedenkfeier nach Moskau einladen. Stattdessen telefonierte er mit dem britischen Premierminister Boris Jo