Proteste in den USA gegen die Ausgangsbeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie
Im ganzen Land protestieren Gruppen von Amerikanern gegen die verhängten Schutzmaßnahmen, die die Ausbreitung von COVID-19 einschränken sollen. Die Demonstranten gehen auf die Straße und blockieren Zufahrtswege. Sie halten die von den Regierungen der Bundesstaaten verhängten Maßnahmen zur Kontrolle der Ausbreitung von COVID-19 für eine Überreaktion. Einige sagen auch, dass eine zu lange Aufrechterhaltung dieser Beschränkungen der lokalen Wirtschaft langfristig schaden werde.
Eine Umfrage des Pew Research Center in der vergangenen Woche ergab, dass 66 % der Amerikaner fürchten, dass die Beschränkungen zu schnell aufgehoben werden könnten. 32 % befürchten hingegen, dass sie nicht früh genug aufgehoben werden. Darüber hinaus ergab die Umfrage, dass der größte Teil des Landes – unabhängig von der Parteizugehörigkeit der Befragten – glaubt, dass das Schlimmste der Pandemie noch bevorsteht.
In den USA gibt es inzwischen fast eine Million bestätigte Fälle und mehr als 45.000 Todesfälle. Die Zahlen steigen immer noch, obwohl es Anzeichen dafür gibt, dass sich die Rate der Neuinfektionen in einigen Bundesstaaten verlangsamt. In den letzten vier Wochen haben sich insgesamt 22 Millionen Amerika