Madrid will invasive Sittichart ausrotten
Die Stadt Madrid hat Pläne für die „ethische Tötung“ und die Sterilisation der Eier des argentinischen Papageis angekündigt, der auch als Mönchsittich bekannt ist. Der Sittichbestand in Madrid ist von 1.700 Vögeln im Jahr 2005 auf schätzungsweise 12.000 im Jahr 2019 angestiegen. Der Mönchsittich ist in Spanien nicht einheimisch und ist in Madrid und anderen Teilen Spaniens zu einer Plage geworden.
Die Befürworter der Maßnahmen sagen, dass die Vögel laut und schmutzig sind und Krankheiten wie Vogelgrippe, Salmonellenvergiftung und Papageiengrippe auf den Menschen übertragen können. Diese Vogelart bedroht außerdem die Artenvielfalt und zerstört Lebensräume, da ihre Nester bis zu 200 Kilo schwer werden können und größtenteils aus pflanzlichem Material bestehen.
Die Sittiche wurden in Spanien weit verbreitet als Haustiere gehalten, bis ihr Besitz 2011 illegal wurde. Daraufhin entwickelten sie sich zu einer invasiven wilden Art, da die Vögel allmählich ins Freie entflohen oder von ihren Besitzern freigelassen wurden. Die geplanten Maßnahmen werden von Tierschutzorganisationen kritisiert. Diese sagen, dass die Vogelpopulation allein durch Kontrazeption kontrolliert werden kann, ohne dass