G20-Treffen demonstriert neue globale Realität
Ein Bruch zwischen den Vereinigten Staaten und dem Rest der wirtschaftlichen Mächte der Welt über die kritischen Themen Klimawandel und Welthandel prägte den zwanzigsten G20-Gipfel, der am vergangenen Freitag und Samstag in Hamburg in Deutschland stattfand.
Das Treffen, dessen Teilnehmer zwei Drittel der Weltbevölkerung repräsentierten, machte die isolierte Stellung der USA zur globalen Erderwärmung deutlich. Neunzehn der zwanzig Mitglieder bekräftigten ihr „starkes Bekenntnis“ zum Pariser Klimaabkommen und nannten das Abkommen „unumkehrbar“. Länder, die ihre Unterstützung angeblich lockern wollten, unter anderem Saudi-Arabien und Indonesien, bekräftigten ihr Bekenntnis zum Klimaabkommen.
Die Führer der G20-Staaten bekannten sich außerdem dazu, die Weltmärkte offen zu halten. In einer gemeinsamen Erklärung sagten sie, dass damit „Protektionismus und unfaire Praktiken bekämpft werden sollen“. Unter Berücksichtigung der Bedenken der USA über Stahl-Überkapazitäten aus China enthielt die endgültige Fassung der Erklärung allerdings die Verabschiedung von Maßnahmen gegen ein Ungleichgewicht im Stahlsektor.