Hunderttausende gehen weltweit für die Wissenschaft auf die Straße
Am letzten Samstag gingen Menschen in mehr als 600 Städten in der ganzen Welt für die bedeutende Rolle der Wissenschaft bei der Politikgestaltung auf die Straße. Anlass für den Marsch, der zum ersten Mal stattfand, waren politische Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump, darunter die Ernennung von Klimawandelskeptikern zu Kabinettmitgliedern und die drastische Kürzung von Geldern für wichtige wissenschaftliche Behörden und Forschungseinrichtungen.
In Städten, wie Washington, Boston, Berlin, Rio de Janeiro und Sydney traten die Menschen für politische Maßnahmen zur Bekämpfung der Erderwärmung und zum Schutz der Luft- und Wasserqualität ein. In den USA befürchteten Demonstranten, dass die Kürzung von Forschungsgeldern Arbeitsplätze kosten und die Wirtschaft schädigen wird. Trumps Haushaltsplan sieht vor, 31 Prozent der Mittel für die Umweltbehörde EPA zu kürzen sowie ein Viertel der Mitarbeiter der Behörde zu entlassen. Außerdem sollen die Gelder für die Gesundheitsbehörde (National Institutes of Health) um 18 Prozent gekürzt werden.
Einige Kritiker des Marsches befürchten, dass die Wissenschaft durch die Kritik an den politischen Entscheidungen Trumps zu einem parteipoli