Griechenland in Gesprächen über zusätzliche Finanzhilfen
Griechenland und seine Kreditgeber versuchen, zu einer neuen Vereinbarung über einen Kredit zu gelangen, der verhindern soll, dass das Land im Sommer in Verzug bei der Rückzahlung seiner Schulden gerät. Gestern traf sich der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras mit EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici, um zu versuchen, die Differenzen über die Reformen beizulegen, die Griechenland implementieren muss, um weitere Geldmittel in einer Höhe von etwa 86 Milliarden Euro zu erhalten.
Tsipras lehnt weitere Sparmaßnahmen für sein Land ausdrücklich ab. Griechenland hat bereits eine Reihe von Rentenkürzungen und Steuererhöhungen als Gegenleistung für den Erhalt von Finanzhilfen eingeführt. Die Maßnahmen, die das Land ergriffen hat, scheinen der Wirtschaft nicht geholfen zu haben: Berichten zufolge, die am Dienstag veröffentlicht wurden, ist das griechische Bruttoinlandsprodukt von Oktober bis Dezember 2016 um 0,4 Prozent geschrumpft.
Eine weitere Hürde für ein neues Rettungspaket ist, dass sich der Internationale Währungsfonds (IWF), einer der beiden Geldgeber der ersten zwei Rettungspakete, zurückhaltend verhält. Die Organisation sagt, dass das neue Hilfsprogramm deutliche Schulden