Wir wollen unser Programm beginnen. Soll Europa Online-Wählen auf breiterer Ebene einführen? Darüber möchte ich diskutieren.
Die beiden Wahlgänge der französischen Parlamentswahlen am 30. Juni und 7. Juli waren historisch. Die in kürzester Zeit gebildete Koalition aus linken und zentristischen Parteien konnte die rechtsextreme Partei Rassemblement National besiegen.
Aber es gab noch einen anderen historischen Aspekt bei diesen Wahlen. Im Ausland lebende Franzosen konnten online wählen. Mehr als eine Million Menschen gaben ihre Stimme online ab. Das sind rund 75 % aller im Ausland abgegebenen französischen Stimmen.
Drei Viertel dieser Wähler haben online gewählt!
Ist Europa reif für die Online-Wahl?
Estland beispielsweise bietet bereits seit 20 Jahren die Option, online zu wählen.
Allerdings hat Estland weniger als zwei Millionen Einwohner. Zum Vergleich: Deutschland hat 84,5 Millionen Einwohner. Und wenn wir über EU-weite Wahlen sprechen, dann sind das etwa 449 Millionen Menschen. Ja, die Zahl der Wahlberechtigten in den einzelnen Ländern ist unterschiedlich, aber es sind trotzdem Hunderte von Millionen.
Mehr als 90 % der Europäer besitzen ein Smartphone. Online zu wählen ist viel einfacher, was die Wahlbeteiligung erhöhen wird. Europa muss den aktuellen Trend der in vielen EU-Ländern sinkenden Wahlbeteilig
Die meisten Menschen sagen, dass sie sich von den Meinungen von Prominenten nicht beeinflussen lassen, wenn es um Politik geht. Aber ist das wirklich der Fall?
Sehen wir uns eine aktuelle Studie des Ash Center for Democratic Governance and Innovation der Harvard-Universität an. Die Forscher untersuchten Daten über Initiativen von Prominenten im Rahmen der US-Wahlen in den Jahren 2018, 2020 und 2022. Konkret analysierten sie Aktionen von Kerry Washington, Billie Eilish, Hailey Bieber, Trevor Noah, David Dobrik, Questlove und Taylor Swift.
Es wurde deutlich, dass Prominente entgegen der allgemeinen Ansicht tatsächlich Einfluss auf den demokratischen Prozess haben.
Wir sprechen hier nicht von der Unterstützung von Politikern oder Parteien. Die Studie zeigt, dass der Einfluss von Prominenten besonders deutlich bei der Stärkung der Wahlbeteiligung, der Anregung des gesellschaftlichen Engagements und der Festigung der demokratischen Kultur ist. Dies gilt insbesondere für Prominente, die sehr bekannt sind und einen großen Einfluss auf jüngere Generationen haben.
Die Autoren der Studie sagen, dass Prominente in einer einmaligen Position sind, um ihr Publikum zu erreichen. Sie machen gesellscha
Bis vor kurzem wurde der Hundeparfüm-Markt von Produkten wie Arfmani, Aqua di Dog, Pucci oder Timmi Holedigger dominiert.
Jetzt bekommen sie Konkurrenz vom Luxusmodedesigner Dolce & Gabbana. Das Modehaus hat ein neues Parfüm für Hunde auf den Markt gebracht. Es heißt Fefé, und ist nach dem geliebten Pudel des Mitbegründers Domenico Dolce benannt.
Überrascht Sie das? Das sollte es nicht!
In diesem Jahr beläuft sich der Markt für Haustierparfüme auf 1,44 Milliarden Dollar. Es wird erwartet, dass er bis 2034 2,26 Milliarden Dollar erreichen wird. Ich bin sicher, dass Fefé von Dolce & Gabbana, das 99 Euro kostet, nur der Anfang ist. Man darf gespannt sein, ob Louis Vuitton etwas Ähnliches auf den Markt bringen wird. Das würde gut zu der aktuellen von Hunden inspirierten Männer-Kollektion des Modehauses passen.
Fefé wurde als für Tiere geeignet zertifiziert. Allerdings ist nicht jeder der Meinung, dass es sicher oder angebracht ist. Einige Tierärzte warnen sogar, dass das Parfüm den Geruchssinn der Tiere beeinträchtigen könnte. Hunde erkennen sich selbst am Geruch, und das sollte nicht verändert werden.
Hunde haben bis zu 300 Millionen Geruchsrezeptoren. Wir Menschen haben nur 6 Millionen.
Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Manche sagen, dass der Kauf eines Luxusparfüms für 99 Euro für seinen niedlichen Hund ein Beispiel für die übertriebene Vermenschlichung von Tieren ist. Was meinen Sie?
Bis zur nächsten Folge!