Wir wollen unser Programm beginnen. Es gibt einen Plan, um jungen Menschen mehr Mobilität zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich zu ermöglichen.
Das Vereinigte Königreich lehnt ein Abkommen mit der EU ab, das jungen Menschen das Leben im Ausland erleichtern soll
Am vergangenen Donnerstag hat die EU-Kommission dem Vereinigten Königreich ein neues Abkommen vorgeschlagen, das es jungen Menschen ermöglichen soll, in beiden Regionen ungehindert zu leben, zu arbeiten und zu studieren.
Eine hervorragende Idee!
Wir sind uns alle einig, dass Brexit die Mobilität zwischen den beiden Regionen erheblich erschwert hat. Die EU-Kommission sagt, dass diese Situation insbesondere die Perspektiven für junge Menschen beeinträchtigt hat.
Der neue Plan würde speziell jungen Menschen zugutekommen, die studieren, forschen, oder im Kulturbereich an Austauschprogrammen teilnehmen. Er würde es EU-Bürgern und britischen Staatsbürgern zwischen 18 und 30 Jahren ermöglichen, bis zu vier Jahre im jeweiligen Gastland zu bleiben. Eine super Idee!
Doch am Freitag erklärte die britische Regierung, sie sei nicht daran interessiert.
Sie sagt, sie plane bereits Mobilitätsabkommen mit 13 Ländern und bevorzuge separate bilaterale Abkommen gegenüber einem EU-weiten Abkommen.
Es ist traurig, dass die britische Regierung nicht möchte, dass junge Briten problemlos in andere Länder reisen und andere Kulturen kennenlernen.
Am 17. April veröffentlichte die Zeitschrift Neurology eine Studie, an der mehr als 7.000 Norwegern aus 305 verschiedenen Berufen teilnahmen. Die Forscher stellten fest, dass die Teilnehmer mit den geistig am wenigsten anspruchsvollen Berufen ein 66 % höheres Risiko für leichte kognitive Beeinträchtigungen hatten. Außerdem hatten sie ein 31 % höheres Risiko, nach dem 70. Lebensjahr an Demenz zu erkranken, als die Personen mit den geistig anspruchsvollsten Jobs.
Wow! Die Zahlen sind erstaunlich!
Sie zeigen wirklich, wie wichtig die Arbeit ist. Zur Arbeit zu gehen und sein Gehirn zu benutzen, um neue Dinge zu lernen, ist also lebenswichtig!
Lehrer und Universitätsdozenten haben die geistig am meisten stimulierenden Berufe. Zu den kognitiv am wenigsten anspruchsvollen Berufen gehören repetitive manuelle Jobs, wie die Arbeit im Straßenbau.
Die Studie zeigte auch, dass die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens Jobs mit ähnlichen kognitiven Anforderungen ausüben. Das heißt, dass Menschen, die mit einem geistig weniger stimulierenden Job begannen, diesen oder einen ähnlichen Job normalerweise auch ihr ganzes Leben lang ausübten.
Was sagt uns das?
Menschen, die einen geistig weniger stimulieren
Angelo Lella hat im März das Restaurant Al Condominio in der italienischen Stadt Verona eröffnet. Vom ersten Tag an wollte er, dass sein Lokal anders als andere Restaurants ist. Er wollte seine Gäste dazu anregen, sich miteinander zu unterhalten, anstatt ständig auf ihr Handy zu starren.
Aber wie würde er eine so monumentale Aufgabe bewältigen? Lella hatte eine Idee. Er machte seinen Gästen ein Angebot, das sie nicht ablehnen konnten: den Tausch ihres Handys gegen eine Flasche Wein, um gemeinsam einen geselligen Abend zu genießen.
Und so funktioniert es.
Gäste können ihre Handys in einem separaten Fach am Eingang einschließen lassen. Sie nehmen den Schlüssel mit zum Tisch. Wenn sie dem Kellner den Schlüssel zeigen, serviert er ihnen dann eine Flasche Wein.
Ziemlich genial, oder?
Natürlich ist das Al Condominio nicht das erste Restaurant, das seine Gäste motiviert, ihre Handys abzugeben. Andere Restaurants bieten Gutscheine an. Aber das Al Condominio ist das erste, das im Austausch dafür gratis eine Flasche Wein anbietet.
Es ist nicht überraschend, dass die Aussicht auf Gratis-Wein ein durchschlagender Erfolg ist. Neunzig Prozent der Gäste entscheiden sich dafür, ihre Handys gegen Wein zu
Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Ein geselliger Abend bei einer Flasche Wein, statt Fotos anzuschauen oder Nachrichten auf dem Handy zu beantworten? Eine gute Idee!
Bis zur nächsten Folge!