Schatzsucher beginnen Suche nach dem‚ Goldzug der Nazis‘
Am Dienstag begann ein Team von Forschern mit Grabungen in einer polnischen Stadt, von der vermutet wird, dass die Nazis dort einen mit Gold, Edelsteinen und Waffen gefüllten Zug versteckt haben. Der Legende zufolge verschwand der Zug in einem nicht fertig gestellten Labyrinth von Tunneln, als die sowjetische Armee gegen Ende des zweiten Weltkriegs auf dem Vormarsch war.
Das Gebiet, in dem der Zug Gerüchten zufolge verschwunden sein soll, gehörte während des Krieges zu Deutschland und zieht seit langem Schatzsucher an. Schmuck und andere Wertgegenstände, die von Bewohnern vor ihrer Flucht aus der Region vergraben wurden, wurden bereits gefunden; und viele glauben, dass von den Nazis gestohlenes Gold, Edelsteine und Kunstwerke hier ebenfalls versteckt sind. Es wird angenommen, dass der versteckte Zug bis zu 300 Tonnen Kriegsbeute und Waffen enthält.
Eine geologische Untersuchung des Gebiets im Dezember letzten Jahres ergab keine Hinweise auf einen Zug. Einige Monate zuvor hatten Radarbilder jedoch ein Objekt gezeigt, das einem Zug ähnlich sah. Die Schatzsucher gehen davon aus, dass die Grabungen etwa 10 Tage dauern werden.