Münchner Sicherheitskonferenz: Rede von JD Vance verdeutlicht Kluft zwischen den USA und Europa
Spitzenpolitiker aus aller Welt trafen sich Ende letzter Woche in München, um über die wichtigsten aktuellen globalen Herausforderungen zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen die Ukraine und mögliche Friedensverhandlungen mit Russland. Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, kündigte einen Vorschlag an, wonach die EU-Mitgliedstaaten vorübergehend von ihren Haushaltsplänen abweichen können, um ihre Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen.
Die Konferenz verstärkte jedoch auch die Befürchtungen der EU-Politiker in Bezug auf das Bekenntnis der USA zu den transatlantischen Beziehungen. Grund dafür war die Rede von Vizepräsident JD Vance, in der er erklärte, die größte Bedrohung für Europa gehe nicht von Russland oder China aus, sondern komme von „innen“. Er beschuldigte die EU, die Meinungsfreiheit zu unterdrücken und rechtsextreme Parteien zu blockieren.
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