Trump-Wahlkampagne beschuldigt den Iran, interne Wahlkampf-E-Mails gehackt zu haben
Die Präsidentschaftswahlkampagne von Ex-Präsident Donald Trump hat eine Sicherheitslücke festgestellt und bestätigt, dass interne Kommunikationen gehackt wurden. Dieses Eingeständnis erfolgte, nachdem mehrere Medienkanäle E-Mails aus anonymer Quelle erhalten hatten, die sensible Dokumente aus der Wahlkampagne enthielten.
Die Trump-Kampagne beschuldigte „ausländische Akteure, die den USA feindlich gesinnt sind“, insbesondere Hacker aus dem Iran. Diese Behauptung deckt sich mit einem neuen Microsoft-Bericht, in dem beschrieben wird, wie der iranische Militärgeheimdienst versucht hat, die US-Wahlen zu beeinträchtigen. Die Trump-Kampagne sagte weiter, dass die Hacker nur „öffentlich zugängliche Informationen“ erhalten hätten.
Die Daten, die den Medien zugespielt wurden, enthielten jedoch auch ein internes Dossier über Ohio-Senator J.D. Vance, Trumps Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten, in dem seine möglichen Schwachstellen aufgezeigt wurden. Der Sprecher der Kampagne, Steven Cheung, verurteilte den Hackerangriff und erklärte, dass dieser den demokratischen Prozess stören und die Wahlen im November beeinträchtigen sollte.