Russland bemüht sich um den Wiederaufbau seiner Spionagenetzwerke
In den letzten Jahren haben die russischen Spionagenetzwerke schmerzhafte Niederlagen und Fehlschläge erlitten. Der Giftanschlag auf Alexej Nawalny im Jahr 2020 war ein Misserfolg, Pläne für die Invasion der Ukraine wurden nicht abgesichert, und sie haben die Reaktion der Ukraine auf die Invasion falsch eingeschätzt. Die Ausweisung von rund 600 russischen Botschaftsangehörigen aus Europa war ein weiterer schwerer Rückschlag.
Neue Dokumente, die westlichen Geheimdiensten vorliegen, deuten jedoch darauf hin, dass die russischen Spionagenetzwerke personell, organisatorisch und sicherheitstechnisch umfassend reformiert werden. Spione werden darin geschult, in einem digitalen Umfeld ohne Mobiltelefone zu operieren. Neue Spione werden in Afrika, auf dem Balkan und aus den Reihen von Personen rekrutiert, die aus Russland geflohen sind.
Neben dem Diebstahl von Geheimnissen ist es die Priorität der