Europa sieht sich zu härteren Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie gezwungen
Angesichts eines Anstiegs von neuen Corona-Infektionen verschärfen die europäischen Länder ihre Pandemie-Beschränkungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Versäumnis, infizierte Menschen angemessen unter Quarantäne zu stellen, für den Anstieg der Fälle verantwortlich gemacht. Nach Angaben der WHO verzeichnete die Hälfte der 48 Länder Europas in der vergangenen Woche einen 50-prozentigen Anstieg der Fälle.
In der Schweiz müssen jetzt innerhalb von öffentlichen Gebäuden Masken getragen werden, und Versammlungen von mehr als 15 Personen sind verboten. In London darf man sich nur noch im Freien mit Personen treffen, die nicht im eigenen Haushalt leben. In Paris und in acht weiteren französischen Städten wurde eine Ausgangssperre verhängt. Bewohner dürfen vier Wochen lang zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr ihre Häuser nicht verlassen. In Belgien sind alle Bars, Cafés und Restaurants geschlossen und Gruppen in öffentlichen Räumen sind auf vier Personen beschränkt.
Am Montag warnte der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus vor einer zunehmenden Ausbreitung der ‚Corona-Müdigkeit‘. „Ich weiß, dass die Menschen es leid sind, aber das Virus hat gezeigt, dass es mit rasanter G