Vereinigte Arabische Emirate und Bahrain normalisieren ihre Beziehungen zu Israel
Vertreter der Regierungen der Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrains, Israels und der Vereinigten Staaten kamen am Dienstag, dem 15. September, in Washington zusammen, um ein historisches Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den Golfstaaten und Israel zu unterzeichnen. Das Abkommen, das auch „Abraham-Abkommen“ genannt wird, sieht unter anderem vor, dass Israel die Annektierung der besetzten Westjordanland-Gebiete stoppt und dass die VAE und Bahrain den Boykott Israels aufheben. Es sollen Botschaften eingerichtet werden, und der kommerzielle Passagierflugverkehr zwischen allen Ländern soll aufgenommen werden.
Israel und die arabischen Golfstaaten hatten 1993 nach der Unterzeichnung des Osloer Friedensabkommens zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation mit der Aufnahme vorläufiger Beziehungen begonnen. Dies erwies sich zeitweise als sehr schwierig. Zu den jüngsten Beispielen für eine Zusammenarbeit zwischen Israel und den Golfstaaten auf diplomatischer und humanitärer Ebene zählen jedoch Beziehungen Israels zu Katar und Oman. Insgesamt fügt sich der Prozess in den Rahmen der von den Saudis geleiteten arabischen Friedensinitiative ein. Im Wesent