Gesichtsmasken im Museum – ein neues Mode-Statement?
Museen in Europa und den USA öffnen nach dem Coronavirus-Lockdown langsam wieder ihre Türen. Viele von ihnen verkaufen Gesichtsmasken mit Abbildungen von Kunstwerken ihrer Sammlungen oder mit ihren Logos. Für einige der staatlich finanzierten Museen ist dies eher eine ästhetische Überlegung, um Masken attraktiver zu machen. In der National Gallery in London zählen die Masken mit Vincent Van Goghs „Sonnenblumen“ und anderen Blumengemälden seit der Wiedereröffnung des Museums am 8. Juli zu den Bestsellern des Museumshops.
Das Metropolitan Museum of Art vertreibt Masken mit künstlerischen Darstellungen von Stadtansichten New Yorks als Anreiz für Geldspenden für das Museum. Für kleinere Privatmuseen hingegen, wie die Klimt-Villa in Wien, wurde der Verkauf von Masken nach dem Lockdown in Österreich zu einer Frage der Existenz, um dringend benötigte Einnahmen zu erzielen.
Viele Länder und einige Orte in den USA verlangen das Tragen von Gesichtsbedeckungen. Die Masken, die in Museumshops verkauft werden, dürften daher neben Tassen, Regenschirmen und anderen Souvenirs bald ein gewohnter Anblick sein.