US-Präsident Trump will Grönland kaufen
Am vergangenen Sonntag bestätigte US-Präsident Donald Trump, dass er seine Berater angewiesen hat, den Kauf der zu Dänemark gehörenden Insel Grönland zu prüfen. Die Insel, die reich an Kohle, Uran und anderen Bodenschätzen ist, wäre für die USA von strategischem Wert.
Die Zeitung Wall Street Journal hatte letzten Donnerstag erstmals über das Interesse von Präsident Trump an Grönland berichtet. Im Laufe des vergangenen Jahres hatte Trump, ein ehemaliger Immobilienentwickler, offenbar seine Berater gefragt, ob die USA Grönland kaufen könnten, und aufmerksam zugehört, als diese über die enormen Bodenschätze und die geopolitische Bedeutung der Insel diskutierten. Grönland ist ein selbstverwaltetes Gebiet mit 56.000 Einwohnern. Es hat seit dem 14. Jahrhundert Verbindungen zu Dänemark.
Am Freitag hatte die grönländische Außenministerin getweetet, Grönland sei „offen für Geschäfte, aber wir stehen nicht zum Verkauf“. Zwei Tage später nannte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen die Idee „absurd“. Am Dienstag verschob Präsident Trump ein für Anfang September geplantes Treffen mit Frederiksen, da sie seine Idee zum Kauf Grönlands ablehnt.