Höchste Auszeichnung bei den 72. Filmfestspielen von Cannes für den koreanischen Film „Parasite“
Der südkoreanische Regisseur Bong Joon-ho wurde am vergangenen Samstagabend für seinen Film „Parasite“ mit der Goldenen Palme, dem renommiertesten Preis der Filmfestspiele von Cannes, ausgezeichnet. Der Film ist eine Gesellschaftssatire und handelt von einer armen Familie von Gaunern, die bei einer wohlhabenden Familie Arbeit findet.
Der zweite Platz, der Grand Prix, ging an die französisch-senegalesische Regisseurin Mati Diop für ihren Film „Atlantique“ über senegalesische Flüchtlinge. Diop war die erste schwarze Regisseurin mit einem Film im Wettbewerb in Cannes. Den Preis der Jury – den dritten Platz – teilten sich der französische Regisseur Ladj Ly für seinen Film „Les Misérables“ und die brasilianischen Regisseure Kleber Mendonca Filho und Juliano Dornelles für ihren Film „Bacurau“.
Auf dem diesjährigen Festival gab es außerdem Premieren neuer Werke von etablierten Regisseuren wie Pedro Almodóvar, Quentin Tarantino und Terence Malik. Der Star des Films von Almodóvar, Antonio Banderas, wurde als bester Darsteller ausgezeichnet; die britisch-amerikanische Schauspielerin Emily Beecham wurde beste Darstellerin. Mit dem mexikanischen Regisseur Alejandro González Iñárritu wurde die Ju