Neue Umfrage: Dänemark eines der am wenigsten feministischen Länder der Welt
Dänemark hat gleiche Beschäftigungschancen für Frauen und Männer, geringe geschlechterspezifische Einkommensunterschiede und eine umfassende Kinderbetreuung. Doch nur einer von sechs Dänen sieht sich selbst als Feminist. Zu diesem überraschenden Ergebnis kam eine Umfrage unter mehr als 25.000 Menschen in 23 Ländern, die letzten Freitag in der Zeitschrift The Guardian veröffentlicht wurde.
Die vom Marktforschungsunternehmen YouGov und der University of Cambridge durchgeführte Umfrage ergab außerdem, dass fast 40 Prozent der Dänen die #MeToo-Bewegung ablehnen. Das war ein größerer Prozentsatz als in jedem anderen Land, in dem die Bewegung allgemein bekannt ist. Nur 4 Prozent der Männer und 8 Prozent der Frauen in Dänemark haben einen „sehr positiven“ Eindruck von der Bewegung, verglichen mit durchschnittlich 19 bzw. 24 Prozent in allen befragten Ländern insgesamt. In Deutschland gab jeder fünfte Befragte an, die #MeToo-Bewegung abzulehnen.
Die Umfrage ergab auch, dass dänische Frauen lieber von Männern hinterhergepfiffen werden wollen als Feministin genannt zu werden. 33 Prozent sagten, es sei akzeptabel, einer Frau hinterherzupfeifen. Das war nach Nigeria der höchste Prozentsatz der B