Längste Mondfinsternis des Jahrhunderts fasziniert Schaulustige
Am vergangenen Freitag erlebten Menschen auf der ganzen Welt eine ganz besondere Mondfinsternis, einen sogenannten „Blutmond“. Es war die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts. Der Mond befand sich 103 Minuten lang vollständig im Schatten der Erde. Sonnenlicht, das durch Partikel in der Erdatmosphäre gefiltert wird, lässt den Mond am Himmel rot erscheinen.
Die Mondfinsternis war in Europa, Australien, Asien, Afrika und Südamerika sichtbar. Sie dauerte so lange, weil sich der Mond durch das Zentrum des Erdschattens bewegte, wo der Schatten am breitesten ist. Die Phase der totalen Finsternis dauerte etwa 15 Minuten länger als normal. Mit der partiellen Finsternis davor und danach dauerte die Mondfinsternis insgesamt fast vier Stunden.
Ebenfalls sichtbar war der Planet Mars, was das Ereignis noch spektakulärer machte. Mars ist der Erde derzeit so nahe, wie zuletzt vor 15 Jahren. Venus, Jupiter und Saturn waren ebenfalls zu sehen.