Dänemark verabschiedet strenge Auflagen für Einwanderer
Die dänische Regierung führt ein neues Gesetzpaket ein, das das Leben in 25 einkommensschwachen Gegenden mit vielen muslimischen Bewohnern regeln soll. Mit diesen Gesetzen – dazu gehören die Unterweisung sehr junger Kinder in „dänischen Werten“ und eine mögliche Verdoppelung der Bestrafung für manche Verbrechen, wenn sie in diesen Enklaven begangen werden – sollen Einwanderer dazu gezwungen werden, sich besser in die dänische Gesellschaft zu integrieren.
Diese neuen Gesetze, das sogenannte „Ghetto-Paket“, sind Teil eines Plans, diese Enklaven bis 2030 abzuschaffen. Unter den neuen Gesetzen werden „Ghetto-Kinder“, die ein Jahr alt oder älter sind, für 25 Stunden pro Woche von ihren Eltern getrennt. Es werden ihnen Werte wie „Gleichstellung der Geschlechter, Gemeinschaft, Mitwirkung und Mitverantwortung“ vermittelt. Darüber hinaus müssen Eltern mit Haftstrafen von bis zu vier Jahren rechnen, wenn sie ihre Kinder zu längeren Besuchen in ihre Herkunftsländer mitnehmen.
Laut Regierungsstatistiken hat sich die Zahl der „nicht-westlichen“ (größtenteils muslimischen) Einwanderer seit 1980 von rund 50.000 auf fast 500.000 verzehnfacht.