Wissenschaftler untersuchen die psychologischen Auswirkungen des Scrollens durch digitale Inhalte
Offenbar nicht. Zumindest nicht laut einer Studie, die am Montag im Journal of Experimental Psychology: General veröffentlicht wurde. Demnach führt das Scrollen durch Online-Videos dazu, dass man sich noch mehr langweilt und noch weniger zufrieden mit den Inhalten ist.
An der Studie nahmen über 1.200 Personen teil. Sie durften sich kurze Videos ansehen, zwischen Videos hin- und herspringen oder durch längere Videos vorspulen.
Die Studienteilnehmer hatten erwartet, dass sie sich weniger langweilen würden, wenn sie die Möglichkeit hätten, zwischen den Videos hin- und herzuspringen oder vorzuspulen. Doch entgegen ihren Erwartungen berichteten Personen, die häufig zwischen Videos hin- und hersprangen, über mehr Langeweile im Vergleich zu Personen, die sich die Videos ganz anschauten.
Was bedeutet das?
Es scheint, dass die Konzentration auf ein einziges Video zu einem erfreulicheren und anregenderen Erlebnis führen kann.
Ich denke, das macht Sinn. Ein schnelles Scrollen kann dazu führen, dass Inhalte bedeutungslos erscheinen, weil man keine Zeit hat, sich mit ihnen zu besch