Eine historische Mütze wird zum Maskottchen der Olympischen Spiele in Paris
Einige Amerikaner denken, das rote dreieckige Objekt sei der Eiffelturm. Andere, die eine lebhaftere Fantasie haben, vermuten Mais-Chips, ein Kothaufen-Emoji, eine Zunge oder sogar einen weiblichen Körperteil.
Nein, es ist die phrygische Mütze, ein Symbol der Französischen Revolution und der Freiheit. Es ist über 200 Jahre her, dass die phrygische Mütze zum letzten Mal in den Straßen von Paris zu sehen war.
Doch die Mütze verkörpert weiter den gleichen revolutionären Geist wie 1789. Ursprünglich kommt sie aus dem antiken Griechenland. Im antiken Rom, um 800 v. Chr., trugen befreite Sklaven die phrygische Mütze.
Die französischen Revolutionäre übernahmen die phrygische Mütze, um damit ihre Ideale von Freiheit und Emanzipation für Männer und Frauen zu demonstrieren.
Manche denken sicher, dass eine Baskenmütze französischer wäre. Aber ich bin anderer Meinung. Denn die phrygische Mütze hat nicht nur tiefe historische Wurzeln und eine große kulturelle Bedeutung, sondern sie ist auch geschlechtsneutral.
Marianne, das Symbol der Französischen Republik, trä