Katzenhalter verstehen oft nicht, was ihre Katzen ihnen sagen wollen
Ein Forscherteam aus Frankreich bat 630 Personen, sich 24 Videos mit verschiedenen Verhaltensweisen von Katzen anzusehen. Ein Drittel der Videos enthielt nur akustische Kommunikation, ein weiteres Drittel zeigte nur visuelle Signale, und das letzte Drittel enthielt sowohl visuelle als auch akustische Zeichen.
Zu den visuellen Signalen gehörten beispielsweise das Wedeln oder Aufrichten des Schwanzes, das Reiben am Bein einer Person, das Krümmen, das Anlegen der Ohren oder das Weiten der Augen. Die akustischen Signale reichten von anmutig bis bedrohlich und umfassten Miauen, Schnurren und Fauchen.
Die Stimmungslagen von Katzen in Videos, die visuelle und akustische Signale enthielten, wurden in über 90 % der Fälle richtig erkannt. In Videos, die nur visuelle Signale enthielten, wurden 87 % der Fälle richtig erkannt. Am schwierigsten waren die akustischen Zeichen. Weniger als zwei Drittel wurden richtig erkannt.
Die am leichtesten zu erkennende Stimmungslag