Europäische Union will Aufenthaltsgenehmigungen für reiche Investoren einschränken
Reiche können sich das Recht auf Aufenthalt in der Europäischen Union quasi erkaufen. Sie können ein Haus kaufen, eine große Geldsumme investieren oder Gelder spenden. Solche Aufenthaltsgenehmigungen werden oft als „goldene Visa“ bezeichnet. Einige Länder, wie zum Beispiel Malta, bieten sogar die „goldene Staatsbürgerschaft“ an.
Aber jetzt äußert die EU wegen des Krieges in der Ukraine Bedenken über diese Praxis.
Anfang Oktober forderte die Europäische Kommission die EU-Regierungen auf, Staatsbürgerschaften nicht mehr zu verkaufen. Die EU-Kommission forderte die Regierungen außerdem auf, zu prüfen, ob Personen, die wegen des Krieges in der Ukraine unter Sanktionen stehen, goldene Visa oder Pässe erhalten haben.
Russische Oligarchen sind berüchtigt dafür, Aufenthaltsgenehmigungen zu beantragen. Und die EU hat vollkommen recht, diese Personen als Sicherheitsrisiko zu betrachten.