Wir beginnen unser Programm mit dem Demokratie-Index 2021, einem Bericht der Economist Intelligence Unit.
Am 9. Februar veröffentlichte die Economist Intelligence Unit ihren globalen Demokratie-Index für das Jahr 2021. In diesem jährlichen Bericht werden 167 Länder in fünf Kategorien auf ihre demokratische Situation bewertet. Diese Kategorien sind Wahlprozess und Pluralismus, Arbeitsweise der Regierung, politische Partizipation, demokratische politische Kultur und Bürgerrechte.
Dem Bericht zufolge lebt mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung in autoritären Ländern. Weniger als 7 % der Weltbevölkerung leben in einer vollständigen Demokratie.
Die Welt wird nicht demokratischer! Der aktuelle Verfall der Demokratie begann 2015. 2021 ist der Demokratie-Index stark gefallen. Einen solchen starken Rückgang gab es bisher nur im Jahr 2010. Das war direkt nach der globalen Finanzkrise. Diesmal ist die Coronavirus-Pandemie der treibende Faktor.
Die skandinavischen Länder und Neuseeland sind weiterhin an
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Erinnern Sie sich an das Foto mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin an gegenüberliegenden Enden eines riesigen Tisches? Das Foto wurde letzte Woche während Macrons Besuch in Moskau aufgenommen. Es wurde auf Social Media verbreitet und führte zu wilden Spekulationen. War es eine Machtdemonstration von Putin? Wollte er Macron damit einschüchtern?
Es gibt eine bessere Erklärung. Putin ist paranoid, wenn es um COVID geht. Er will sich nicht anstecken. Seit Beginn der Pandemie hat er sich von allen isoliert.
Und der Kreml hat bestätigt, dass es hier um COVID ging. Ein Kreml-Sprecher sagte, Präsident Macron hätte sich geweigert, vor seinem Treffen mit Putin einen russischen PCR-Test zu machen.
Offiziell weigerten sich die Franzosen, weil der Test ein Gesundheitsprotokoll erforderte, das nicht in den Zeitplan des Präsidenten gepasst hätte.
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Drei Amerikaner chinesischer Abstammung, die bei den Olympischen Spielen in Peking antreten, standen in der letzten Woche im Rampenlicht. Sie werden von der chinesischen Öffentlichkeit und auf Social Media sehr unterschiedlich behandelt.
Die Freestyle-Skiläuferin Eileen Gu und die Eiskunstläuferin Zhu Yi haben sich entschieden, für China anzutreten. Um dies tun zu können, mussten beide nach den Regeln der Olympischen Charta die chinesische Staatsbürgerschaft annehmen. Die chinesischen Gesetze verlangten außerdem, dass sie ihre frühere amerikanische Staatsbürgerschaft aufgeben mussten.
Ein weiterer Eiskunstläufer, Nathan Chen, vertritt die USA.
Gu gewann eine Goldmedaille und wurde als Nationalheldin gefeiert. Zhu stürzte während des Wettkampfs mehrfach auf dem Eis und wurde auf Social Media kritisiert und beschimpft. Es wurde ihr sogar vorgeworfen, „Schande“ über China zu bringen. Nathan
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Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen. Beim Sport sollte es um die Sportler gehen, nicht um Länder.
Bis zur nächsten Folge!
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