Schmuggel von nicht offiziell registrierten Hadsch-Pilgern führt zu mehr als 1.300 Todesfällen
Bei der diesjährigen Hadsch-Pilgerfahrt in Saudi-Arabien sind aufgrund der extrem hohen Temperaturen zwischen dem 14. und dem 19. Juni mehr als 1.300 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des saudischen Gesundheitsministers waren 83 % der Todesopfer nicht offiziell registrierte Pilger. Viele der Pilger hatten keine ordnungsgemäßen Ausweispapiere, was ihre Identifizierung erschwerte.
Registrierte Pilger, die eine offizielle Genehmigung haben, werden in klimatisierten Bussen transportiert und können sich in klimatisierten Zelten erholen. Illegale und betrügerische Reiseveranstalter versprechen jedoch oft den Zugang zu den heiligen Stätten und lassen die nicht offiziell registrierten Pilger lange Fußmärsche in der glühenden Hitze zurücklegen. In diesem Jahr stiegen die Temperaturen auf über 50 Grad Celsius, was insbesondere für ältere Pilger ein großes Risiko darstellt.
Unter den Todesopf