EU einigt sich auf strikte Position gegenüber Agrarimporten aus der Ukraine
In der vergangenen Woche haben sich die EU-Länder auf eine Vereinbarung für Agrarimporte aus der Ukraine geeinigt. Die endgültige Vereinbarung stellt eine striktere Position dar als die bisher proklamierte Solidarität mit dem vom Krieg zerrütteten Land. Agrarexporte sind eine wichtige Einnahmequelle für die Ukraine. Die neuen Beschränkungen werden das Land rund 330 Millionen Euro pro Jahr kosten.
Der Widerstand gegen Billigimporte aus der Ukraine kam zunächst aus Polen, Ungarn und der Slowakei, weitete sich dann jedoch auf Frankreich, Österreich und Italien aus. Deutschland, die Niederlande und die baltischen Staaten waren gegen eine Verschärfung. Belgien, der derzeitige Vorsitz im EU-Rat, unterbreitete einen neuen Kompromiss, der schließlich angenommen wurde.
Mit der Vereinbarung soll ein Gleichgewicht zwischen der Unterstützung der Ukraine und dem Schutz der EU-Landwirte gefunden werden.