COP28: Länder einigen sich auf „Abkehr“ von fossilen Brennstoffen
Zum ersten Mal haben sich Diplomaten aus fast 200 Ländern auf einen globalen Pakt geeinigt, der eine „Abkehr von fossilen Brennstoffen“ wie Erdöl, Erdgas und Kohle fordert. Dieses Abkommen wurde am Mittwoch nach zwei Wochen hitziger Debatten auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen in Dubai erzielt.
Die Staats- und Regierungsoberhäupter der europäischen Länder und vieler der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Nationen hatten auf eine Regelung gedrängt, die einen vollständigen „Ausstieg“ aus fossilen Brennstoffen fordert. Dieser Vorschlag stieß jedoch auf großen Widerstand bei den führenden Erdölexporteuren wie Saudi-Arabien, Irak, Indien und Nigeria.
Am Ende einigten sich die Unterhändler auf einen Kompromiss: Das neue Abkommen fordert die Länder auf, die weltweite Abkehr von fossilen Brennstoffen in diesem Jahrzehnt auf „gerechte, geordnete und ausgewogene Weise“ zu beschleunigen.